Die Zeit liegt in Gottes Hand! Turmuhr der Kirche (Foto rg)

Aktuelles

4. Kirchenfahrt

Mit dem Fahrrad um 14:00 Uhr von der Kirche Apensen zur St. Petri Kirche in Buxtehude am Donnerstag, den 24.10.2019

Neue Samtgemeindebürgermeisterin Apensen zu Gast beim Kirchenvorstand

Kirchenvorstand begrüßt Frau Beckmann-Frelok

Frau Petra Beckmann-Frelok, die neue Samtgemeindebürgermeisterin Apensen, stellte sich am 21. August dem Kirchenvorstand vor.  Gerne war sie der Einladung der Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Frau Brigitte Klindworth, gefolgt. Nach einer gegenseitigen Vorstellung und kurzen Darstellung der Aufgaben des Kirchenvorstands war man schnell bei gemeinsamen Berührungspunkten. Allen voran ging es um die Trägerschaft der Kitas „Arche Noah“ und „Weltentdecker“. Obwohl die pädagogische und wirtschaftliche Trägerschaft von Kirchenvorstand an den Kita-Verband abgegeben wurde, liegt dem Kirchenvorstand eine einvernehmliche Regelung am Herzen. In sehr positiver Atmosphäre wurde ein breites Spektrum diskutiert. Mit einem Blumenstrauß und vielen guten Wünschen wurde Frau Beckmann-Frelok verabschiedet.

Stellungnahme des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Buxtehude zur Kündigung

Stellungnahme des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Buxtehude zur Kündigung der Betriebsführungsverträge für die Ev. Kindertagesstätten „Die Arche Noah“ und „Die Weltentdecker“ durch die Samtgemeinde Apensen

Mit großem Bedauern haben die Geschäftsführung und der Vorstand des KiTa-Verbandes sowie die Kirchengemeinde Apensen den Beschluss des Samtgemeinderates der Samtgemeinde Apensen über die Kündigung der Betriebsführungsverträge zur Kenntnis genommen.

Über eine mögliche Vertragskündigung – wenngleich mit dem Angebot eines neuen Vertragsabschlusses zu den Konditionen der Samtgemeinde – wurde vorher weder mit der Kirchengemeinde noch mit dem Kindertagesstättenverband gesprochen. Der betriebswirtschaftlichen Geschäftsführung wurde durch Frau Benden nur mitgeteilt, dass der Samtgemeinderat die Betriebsführungsverträge überprüfen und überarbeiten wolle.

Die Kündigung nach rund 50-jähriger Spielkreis- und Kindertagesstättenträgerschaft

Die Kündigung nach rund 50-jähriger Spielkreis- und Kindertagesstättenträgerschaft durch die Kirchengemeinde und nachfolgend durch den Kindertagesstättenverband ist umso enttäuschender als es nach mehreren Monaten mit Fachkräftemangel und daraus resultierenden Gruppenreduzierungen gelungen ist, zum Kindergartenjahr 2019/2020 die Stellen im Gruppendienst zu besetzen und den Familien so wieder die gewohnte und benötigte Betreuung anzubieten.

Vorgebrachte Aussagen zum ausschweifenden Ausgabeverhalten der Kirche entsprechen nicht den Tatsachen.

Die im Samtgemeinderat vorgebrachten Aussagen zum ausschweifenden Ausgabeverhalten der Kirche entsprechen nicht den Tatsachen. Der Vorwurf steht seit dem Neubau der Arche Noah im Raum. Die ursprüngliche Planung war damals, zwei der vier Gruppenräume im Neubau mit Ausstattungsgegenständen aus der bestehenden KiTa einzurichten. Das wäre eine gute Lösung gewesen, da die alten Räume der Arche Noah ursprünglich als Hort genutzt werden sollten und die KiTa-Ausstattung dafür unpassend gewesen wäre. Nachdem die Landesschulbehörde ihr Veto eingelegt hatte, wurden die alten Arche-Noah-Räume weiter als KiTa genutzt (die jetzigen Weltentdecker) und die Ausstattung verblieb im „Altbau“. Damit war die Planung, für die Innenausstattung der neuen Arche maximal 200.000,00 € auszugeben, vom Tisch, da statt der geplanten zwei Gruppenräume jetzt vier Gruppenräume sowie Küche, Mitarbeiterraum, Büro etc. komplett ausgestattet werden mussten. Die dadurch unausweichliche Überschreitung des Planbudgets hat damals zu vielen unangenehmen Gesprächen und Sitzungen geführt und wird der Kirchengemeinde noch heute vorgeworfen. Der Vergleich der teuren Ausstattung der Arche Noah im Vergleich zu anderen kommunalen KiTas hinkt, da in den kommunalen KiTas unter anderem Ikea- und selbst gebaute Möbel angeschafft wurden. Diese Einrichtungen fanden zudem vor geraumer Zeit statt. Als die Arche Noah eingerichtet wurde, war diese Überlegung zwecks Kostenersparnis ebenfalls im Raum. Allerdings wurde eine solche Ausstattung vom Gemeindeunfallverband, der die KiTas abnehmen muss, und ohne dessen Genehmigung keine Betriebserlaubnis durch das Kultusministerium erteilt wird, ganz klar abgelehnt. Somit gab es keine andere Möglichkeit als die Ausstattung durch Fachfirmen, die ihren Preis haben, vornehmen zu lassen.

Das Sonnensegel wurde gestiftet, nicht duch Samtgemeinde finanziert

Es stimmt, dass für die Arche Noah ein großes Sonnensegel im Innenhof beschafft wurde. Es stimmt nicht, dass dies durch die Samtgemeinde finanziert und nicht fachgerecht aufgebaut wurde. Die Kosten für das Sonnensegel wurden von der Ikea-Stiftung übernommen; der Aufbau erfolgte durch eine Fachfirma.

Die Aussage, dass die Arche die höchsten Pro-Kind-Kosten hat, mag auf den ersten Blick stimmen, muss jedoch hinterfragt werden. Die Personalkosten machen rund 90 % der Gesamtkosten einer KiTa aus. Die zum Vergleich herangezogenen kommunalen KiTas haben deutlich kürzere Betreuungszeiten. Es liegt auf der Hand, dass längere Betreuung mehr Personal benötigt und dadurch höhere Kosten entstehen. Zudem betreibt die Arche Noah eine Integrationsgruppe, in der mehr Personal als in regulären KiTa-Gruppen gesetzlich vorgeschrieben ist. In der Arche Noah waren zahlreiche langjährige Mitarbeiterinnen tätig, die durch lange Berufszugehörigkeit eine tariflich höhere Bezahlung bekommen. Auch dies wirkt sich auf die Personalkosten aus. Hinzu kamen einige Langzeiterkrankungen. Zur Sicherstellung der Kinderbetreuung muss in KiTas sofort für Vertretung gesorgt werden. Somit werden während der Lohnfortzahlung quasi zwei Gehälter (für die erkrankte Kraft und für die Vertretungskraft) gezahlt. Dies führt ebenfalls zu höheren Personalkosten. Aufgrund der Altersverteilung in den Gruppen der Arche Noah (viele Kinder unter drei Jahren) war es nach Vorgaben des Niedersächsischen Kindertagesstättengesetzes unumgänglich, die Zahl der betreuten Kinder zu reduzieren. Infolgedessen war die Arche Noah nicht voll belegt. Die niedrigere Kinderzahl lässt die Pro-Kind-Kosten ebenfalls steigen. Die Weltentdecker haben übrigens Pro-Kind-Kosten in Höhe von 9.175,12 € und sind damit pro Kind 527,75 € günstiger als die „teuerste“ kommunale KiTa. Insofern ist die unausgesprochene Behauptung, dass Kirche das Geld zum Fenster hinauswirft, nicht haltbar.

Falsche Aussage: Kirche prüft sich selbst

Die Aussage, dass Kirche sich selbst prüft, ist falsch. Es gibt ein eigenes, unabhängiges Rechnungsprüfungsamt der Hannoverschen Landeskirche, welches die Jahresabschlüsse u. a. der Ev. Kindertagesstätten prüft. Die Prüfung erfolgt unter der Berücksichtigung kirchlicher Besonderheiten zu denselben Voraussetzungen und Regelungen, mit denen auch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises prüft. Wenn man bedenkt, dass das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises auch den Haushalt/Jahresabschluss des Landkreises prüft, könnte man genauso sagen, der Landkreis prüfe sich selbst. Der KiTa-Verband ist gerne bereit, dem Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Einsicht zu gewähren, da es nichts zu verbergen gibt.

Der KiTa-Verband meldet für beide KiTas im Sommer eines jeden Jahres den voraussichtlichen finanziellen Bedarf für das kommende Kalenderjahr durch die Erstellung eines Haushaltsplanes an. Der Haushaltsplan geht der Samtgemeinde Apensen direkt zu. In der Regel werden vorsorglich und pauschal 1.000 € für eventuell notwendige Inventarbeschaffungen eingeplant. Darüberhinausgehende Maßnahmen oder sonstige Besonderheiten werden im Haushaltsplan mit Kosten eingeplant und in der Rubrik Erläuterungen benannt.

Selbstverständlich steht der KiTa-Verband wegen der Kündigung und der damit verbundenen Behauptungen mit der Hannoverschen Landeskirche und dem Diakonischen Werk in Niedersachsen (DWiN) als übergeordneten Stellen in Kontakt.

Oberlandeskirchenrat Hans-Joachim Lenke, Hannover, Vorstandsmitglied des DWiN und Vorstandssprecher, zeigte sich erstaunt: "Bisher ist das Verhältnis mit den Kommunen sehr partnerschaftlich geprägt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Regel. Die Kirche unterstützt die Kommune bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, hinreichend Betreuungsplätze vorzuhalten und nimmt zugleich einen eigenen Bildungsauftrag wahr. Es ist unverständlich, warum die Samtgemeinde Apensen solche Konditionen vorgibt und das staatlich garantierte Selbstbestimmungsrecht der Kirchen einschränken möchte. Wir können dies nur so verstehen, dass die Samtgemeinde nicht mehr mit Kirche zusammenarbeiten möchte."

Ein Stück "heile Welt" schaffen

Insektenhecke-Projektpartner gesucht!

Im Rahmen des Auftrages zur Bewahrung der Schöpfung, den Gott uns Menschen gegeben hat, kann uns das Artensterben nicht kalt lassen. In einer Zeit, in denen die Insektenbestände immer weiter zurückgehen, können wir mit einfachen Mitteln dazu beitragen, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen. Wir suchen Mitdenker*innen und tatkräftige Hände, die uns bei er Verwirklichung dieses kleinen Stückes „heiler Welt“ helfen und Lust haben, eine solche Hecke auf dem Grundstück der Kirchengemeinde oder auf eigenem Boden anzulegen.

Interessierte Partner*innen bitte bei Pastorin Weinert oder einem Mitglied des KV melden.

Alida Weinert
Pastorin Alida Weinert
Beckdorfer Str. 2
21641 Apensen
Tel.: 04167 819

KV-Klausur vom 24.-26. Mai 2019 am Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa

KV-Klausur in BB
Pause während der Klausur

Es war lange geplant und dann ging es doch ganz plötzlich los. Leider nicht in vollzähliger Besetzung aber dafür mit großen Erwartungen und Neugier auf das, was da kommen würde. Freundlich durch die Moderatorin Pastorin Anja Niehoff begrüßt und gestärkt mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen werden wir nach Erwartungen und Wünsche gefragt, um daraus einen Ablaufplan zu gießen.

Das möchten wir erreichen:

  • besseres gegenseitiges Kennenlernen,
  • Klärung interner Kommunikationswege, insbesondere des Informationsflusses innerhalb des KVs,
  • über Ziele für die Kirchengemeinde zu einem „Profil“ zu finden,
  • Anregungen und Ideen für die Pflege des geistlichen Lebens innerhalb des KVs.

Die Notwendigkeit in einem Gremium wie dem KV strukturiert zu kommunizieren und zu arbeiten, wird allen vielleicht noch besser deutlich, als wir uns einmal sämtliche Gruppen, Aufgaben und Projekte, die im Verantwortungsbereich des KVs laufen, vor Augen führen.
Wir beginnen grüne Kärtchen zu beschreiben, bald reicht eine Stellwand nicht mehr aus.
Wie viel ist das denn?
Kann man das, was alles stattfindet, irgendwie strukturieren?
Wir versuchen es mit den Begriffen:
Verkündigung, feste Gruppen, Projekte, Dienstleistungen, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung und Ausschüsse

Mit Hilfe der Moderatorin schälen sich unsere Ziele heraus. Doch die wollen wir erst allen KV-Mitgliedern erläutern, bevor wir sie hier darstellen.

Aufgabe am letzten Tag ist die Frage: "Können wir unsere Kirchengemeinde mit einem Satz beschreiben?" Anhand der Arbeit des gestrigen Tages sollte das jetzt möglich sein. Es beginnt ein Ringen um Begriffe und Formulierungen.
Dann einigen wir uns auf folgenden Satz:

Unserer Kirchengemeinde:

  • feiert die Verkündigung in vielen Formen,
  • lebt Musik,
  • ist gastfreundlich,
  • bietet allen Generationen ein Haus, wo Gemeinschaft erlebt werden kann,
  • schafft vielfältige Möglichkeiten, wo sich Ehrenamtliche einbringen können.

Fazit:
Es hat sich für die Teilnehmer sehr gelohnt und wir alle sind Pastorin Anja Niehoff für ihre sehr hilfreiche und angenehme Moderation außerordentlich dankbar. Auch die gemeinsamen Feierabend-Runden mit vielen guten Gesprächen haben der weiteren KV-Arbeit sicher gutgetan. Schade für die, die nicht mit dabei waren.