Einladungen

Kirche in Zeiten des sich ausbreitenden Corona-Virus

Als Kirche tragen wir Verantwortung für die Menschen

In unserer Kirchengemeinde fallen bis zum 19. April alle kirchlichen Veranstaltungen aus.
Bitte informieren Sie sich hier in der kommenden Zeit. Grundsätzlich gelten für alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen die Vorgaben und die Empfehlungen der staatlichen und kommunalen Behörden. Wir möchten Sie auch auf die Informationsseite der Landeskirche zum Thema "Umgang mit Corona" hinweisen.
Wenn Sie eine Feier in dem Zeitraum geplant haben, nehmen Sie bitte Kontakt zum jeweiligen Pastor*in oder zum Gemeindebüro auf.

Die Informationsseite der Landeskirche

Corona-Andacht (3.) - Die Exit-Strategie

Ich bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden.
(Johannes 10,9)
Noch klingt er mir im Ohr, der Brexit, oder - etwas aktueller - der Megxit. Nun also ist er in aller Munde: der Exit vom Exit, der Ausstieg vom Ausstieg. Es soll wieder losgehen mit dem öffentlichen Leben, sagen die einen, wir stehen noch ganz am Anfang mit den Einschränkungen, sagen die anderen.
„Mir steht es schon bis hier“ mögen die denken, die schon in Woche II nicht mehr wussten, wie es alles werden soll. Ja, zum Glück sind wir gesund, aber die Sorge um die Existenz macht weiterhin krank, mögen die sagen. Das öffentliche Leben wieder hochfahren, Türen aufmachen, Hebel umlegen - fordern die einen. Weiter dicht machen, die anderen.
Es gibt zur Zeit Türen, die wir nicht aufmachen dürfen, Türen, durch die wir nicht hindurchgehen dürfen. Um unserer selbst willen und um der Gesundheit anderer willen. Ich denke an Jesus, er macht im Laufe seines Lebens viele Türen auf. Die zu mehr Mitmenschlichkeit, zu mehr Geduld, aber auch die rigoroseren Türen des zu sich selbst Stehens und des Leidens. Bald öffnet er sogar die Tür zum Tod. Und er geht hindurch, ohne dass die Tür hinter ihm zuklappt. Er geht hindurch zum Leben. Vor und ohne ihn, wäre diese Tür uns verschlossen geblieben, die Tür zum ewigen Leben.
Was wiegt diese Tür im Hinblick auf die vielen Türen, die ich für eine kleine Weile nicht durchschreiten kann. Wiegt sie nicht viel mehr?
Wir hatten vielleicht alle mal eine Oma, die den Satz sagte: Wenn irgendwo eine Tür zugeht, geht woanders eine Tür auf. Die Tür, die Jesus öffnet, verspricht Zukunft trotz der Krise. Also eine kleine Zeit noch an verschlossenen Türen von Schuhläden, Baumärkten und Cafés vorbeigehen, mit der Aussicht auf ein offenes Grab an Ostern, eine offene Tür zum Leben.
Exit in eine neue Welt, zwar mit Corona, aber mit der Hoffnung, dass die Sorgen nicht das letzte Wort haben werden, sondern ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen werden. Weil Jesus eine andere Tür aufmacht, die der Hoffnung.

Ihre Alida Weinert

Bei Gesprächsbedarf über Gott und Corona melden Sie sich gerne, Tel. 819

Corona-Andacht (2.)

Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn. (Sprüche 12,25)

Ich kann vieles stornieren, lerne ich dieser Tage. Urlaube zum Beispiel, oder Konzerte, oder Theater, oder Kaffeefahrten. Alles retour! Das ist nach Corona-Woche I noch zu verschmerzen. Immerhin, solange die Rückerstattung läuft, ist es Klagen auf hohem Niveau. Gemerkt, dass das alles nicht lebenswichtig ist, habe ich. Hauptsache gesund. Wie oft ist mir das schon über die Lippen gekommen. Aber habe ich es zu schätzen gewusst?

Was ich nicht stornieren kann dieser Tage: mein Leben.
Was mir schwerer fällt als jede Urlaubsabsage: die Kontakte zu Menschen abzubrechen aus Vorsicht und Rücksicht. Nicht mehr zu Oma oder Opa.
Was ich nicht „retour“ schicken kann: die Sorge um die Gesundheit und die Sorge um den Arbeitsplatz.
Diese Sorge bleibt, auch, wenn ich in Woche I demütig geworden bin und die Tatsache zu schätzen gelernt habe, dass ich hier auf dem Land wenigstens noch frei in den Garten gehen kann. In Woche II schlägt die Sorge zu: Wie lange kann ich mir das leisten zum Nichtstun verdammt zu sein? Stecke ich mich auch noch an? Verliere ich meine Existenz?

Sorge im Herzen bedrückt den Menschen. Aber ein freundliches Wort erfreut ihn: wunderbar zu sehen, dass Rettungsschirme gespannt werden und zwar nicht erst übermorgen. Wunderbar zu hören, dass durch die Mithilfe aller, eine Ausgangsperre verhindert werden konnte. Wunderbar zu erleben, dass sich jeder zusammenreißen kann, wenn es drauf ankommt.

Ein freundliches Wort erfreut den Menschen: Du, ja Du da, wo Du das hier gerade liest: Du bist super. Und Du machst das gerade super. Und Gott geht mit Dir seinen Weg, gerade jetzt in der Passionszeit auf dem Weg hin zu Karfreitag.
Jesus schleppt auch Corona mit ans Kreuz. Gut zu wissen, dass nach Karfreitag Ostern kommt, auch wenn wir den Sieg über Corona vielleicht erst später feiern können.
Du schaffst das! Auch in Woche III wirst Du das schaffen! Und wenn Du es geschafft hast, wird jeder Latte Macchiato in einem gut gefüllten Straßencafé zu purer Lebensfreude werden, jede Umarmung ein Festakt, jeder Arbeitstag ein dankbarer Tag und jeder Urlaub wie ein verbotenes Glück.

Mein freundliches Wort: explodierende Lebensfreude! Deins auch?

Ihre Alida Weinert

Bei Gesprächsbedarf über Gott und Corona melden Sie sich gerne, Tel. 819

Corona-Andacht (1)

Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Mt 6,34

Vielleicht verstehe ich Jesu Worte in diesen Tagen zum ersten Mal. Denn ich mache mir immer Sorgen um das Morgen. Corona zeigt mir, dass ich keine Aussagen machen kann über das Morgen. Ich kann für heute entscheiden, aber morgen kann schon wieder alles ganz anders sein. Morgen muss ich vielleicht anders reagieren, als ich es heute hätte. Ich lebe im Moment, im Hier und jetzt und kann vieles nicht tun, was ich sonst getan hätte. Und ich habe plötzlich mehr Zeit als sonst. Und ich denke an die, die sich um ihr Einkommen oder ihre Versorgung sorgen.
Zwangspause, Entschleunigung, Runterfahren. Meinen Urlaub kann ich vielleicht noch stornieren, aber mein Leben nicht. Ich kann nicht auf Stopp drücken und auf Sommer vorspulen.
Ich muss im Moment leben.
Und wenn ich mich nicht von den Sorgen auffressen lassen möchte, muss ich mich mit ihnen arrangieren. Kann die Zeit füllen, damit sie nicht lang wird:

  • Den Garten in Schuss bringen an der frischen Luft und hinterher sehen, was ich geschafft habe.
  • Statt auf die Medien fluchen sie nutzen, um mit E-Mail, WhatsApp und allem Möglichen mit den Menschen in Kontakt zu bleiben.
  • Beten für die, die krank sind und für die, denen diese Krise die Existenz bedroht,
  • über mein Leben nachdenken und überlegen, was ich immer schon mal anders machen wollte,
  • Pause machen,
  • danken für alles, was so selbstverständlich geworden ist.

Bleiben Sie gesund!
Ihre Alida Weinert

Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, einfach mal quatschen wollen über Gott und Corona und was diese Situation mit Ihnen macht, Sie erreichen mich unter der Telefonnummer: 819.

Pastorin

Alida Weinert
Alida Weinert
21641 Apensen
Tel.: 04167 819

Pastor

Olaf Gieseke
Olaf Gieseke
21643 Beckdorf
Tel.: 04167 1755
Mobil: 0172 4024273

Gemeindebüro

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Pfarramtssekretärin Delia Löhn
Beckdorfer Str. 2
21641 Apensen
Tel.: 04167 1219
Fax: 04167-690709

Die Einführung von Monika Bürger fällt leider aus

Die Einführung wird verschoben!

Die für den 22. März geplante Einführung von Frau Monika Bürger von Superintendent Dr. Martin Krarup als Prädikantin für den Kirchenkreis wird auf einen spätteren Termin verschoben.

Was ist eigentlich eine Prädikantin?

Das werde ich oft gefragt.
Die Gemeinde hier in Apensen kennt mich schon seit 15 Jahren als Lektorin. In dieser Zeit habe ich viele Gottesdienste gehalten – aber nie mit einer selbstgeschriebenen Predigt. Als Lektorin durfte ich in nur sogenannte Lesepredigten halten. Das sind Predigten, die von einem Pastor geschrieben wurden und die zu jedem Predigttext für Lektoren bereitstehen.
Eine Prädikantin oder ein Prädikant dagegen darf eigene Predigten schreiben und das Abendmahl einsetzen. Und dies in allen Kirchen unseres Kirchenkreises.
Dazu wurde ich in den vergangenen drei Jahren bei der Landeskirche Hannover im Michaeliskloster in Hildesheim ausgebildet. In der Prädikantenausbildung habe ich gelernt, Wege vom biblischen Text zur Predigt zu finden. Ich habe die Bibel genauer verstehen gelernt, für den Glauben eigene Worte zu finden und eben eigene Predigten zu schreiben.
Dazu haben wir viele theologische Bücher gelesen – die waren gar nicht so leicht zu verstehen. Zwischen den 12 Kurswochenenden haben wir viele Hausaufgaben aufbekommen – fast ein bisschen wie in einem Selbststudium. Jedes Mal mussten wir eine Predigt schreiben, die wir dann wechselweise vor Kleingruppen gehalten oder im Einzelgespräch mit den Dozentinnen besprochen haben. Ein großer Punkt war das Heilige Abendmahl. Wir haben nicht nur die Liturgie und Einsetzung des Abendmahls gelernt, sondern auch über seine Wichtigkeit. Das ist für mich etwas sehr Besonderes.
Diese knapp drei Jahre waren nicht immer einfach und vieles fiel mir erst schwer zu verstehen. Aber ich stand nicht alleine davor. Die ganze Zeit hatte ich meinen Mentor, Pastor Andreas Hellmich aus Bargstedt, an meiner Seite. Bei unseren Treffen zwischen den Kursen hat er mir vieles in „mein“ Deutsch übersetzt, sehr vieles erklärt und mir auch viel Mut gemacht. Auch meine Pastoren hier vor Ort, Pastorin Alida Weinert und Pastor Olaf Gieseke, waren immer für mich da. Ich konnte jederzeit mit Fragen und Problemen auf sie zukommen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.
Aber jetzt ist es geschafft. Ich möchte allen danken, die mich auf dem Weg begleitet haben. Ich bin dankbar für diese Zeit, für das Erlebte und für die Menschen, die ich kennengelernt habe. Tiefe Freundschaften sind daraus entstanden.

Monika Bürger

Unsere besonderen Gottesdienste und Vorhaben

Auf einen Blick

Alle bis zum 19. April genannten Termine fallen aus!

In der anliegenden Datei zum Anschauen oder Herunterladen haben wir für Sie eine Liste besonderer Gottesdienste und anderer Veranstaltungen der Kirchengemeinde für das erste Halbjahr 2020 zusammengestellt.

Alida Weinert
Pastorin Alida Weinert
Beckdorfer Str. 2
21641 Apensen
Tel.: 04167 819

Olaf Gieseke
Pastor Olaf Gieseke
Fliederbeerweg 13
21643 Beckdorf
Tel.: 04167 1755
Mobil: 0172 4024273

Insektenhecke-Projektpartner gesucht!

Insektenhecke-Projektpartner gesucht!

Im Rahmen des Auftrages zur Bewahrung der Schöpfung, den Gott uns Menschen gegeben hat, kann uns das Artensterben nicht kalt lassen. In einer Zeit, in denen die Insektenbestände immer weiter zurückgehen, können wir mit einfachen Mitteln dazu beitragen, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen. Angeregt durch das Projekt der Lions Naturschutz-Stiftung suchen wir Mitdenker*innen und tatkräftige Hände, die uns bei er Verwirklichung dieses kleinen Stückes „heiler Welt“ helfen und Lust haben, eine solche Hecke auf dem Grundstück der Kirchengemeinde oder auf eigenem Boden anzulegen.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Alida Weinert, Pastorin

Auf den Aufruf haben sich viele Interessierte gemeldet. Das Projekt soll im nächsten Jahr starten. Weitere Teilnehmer können sich melden.

Alida Weinert
Pastorin Alida Weinert
Beckdorfer Str. 2
21641 Apensen
Tel.: 04167 819