Unser Angebot

Warum wir als Kirche die Trägerschaft einer Kita möchten…

Im Sinne unseres christlichen Menschenbildes sehen wir jedes Geschöpf in jedem Alter als von Gott Gewolltes und Geliebtes.
Unserem Auftrag als Kirche entspricht es, diese frohe Botschaft, die in Jesus Christus lebendig geworden ist, der sich jedem Menschen bedingungslos zuwandte, in der Welt lebendig werden zu lassen.
In der Trägerschaft einer Kita können wir zum einen den Eltern verlässliche Partner in der Betreuung ihrer Kinder sein, unabhängig von Herkunft, Stand oder Religion. Zum anderen erachten wir es als sinnvoll, christliche Werte wie Nächstenliebe, Achtung, soziale Kompetenz, und auch die Botschaft, dass vor Gott alle Menschen gleich und willkommen sind, an die Kinder weiterzugeben. Immer als ein Angebot und nie als einen Zwang. Kinder, die sich angenommen und geliebt fühlen, können ein Urvertrauen im Hinblick auf ein gelingendes Leben ausbilden.
Die Trägerschaft einer evangelischen Kita, in der wir das christliche Profil durch Andachten, Begegnungen mit dem Anderssein, biblischen Geschichten von Menschen, die Herausforderungen angehen, leben, ist eine Bereicherung für das Heranwachsen der ihr anvertrauten Kinder.

Vom Kindergarten bis zum Teamer

Taufe
 Kinder bereiten die Taufe vor (Foto rg)

Für die Jüngsten

Die Kleinen kommen bei uns ganz groß raus.

Da sich viele von ihnen an ihre Taufe nicht mehr erinnern können, weil sie dort ganz kleine Babys waren, bieten wir verschiedene Begegnungsmöglichkeiten an, um das Taufversprechen von der Liebe und Begleitung Gottes durch das Leben lebendig zu halten.
In den drei evangelischen Kindergärten „Die Arche Noah“ und "Die Weltentdecker" in Apensen und „Die wilden Hummeln“ in Buxtehude-Ottensen werden die Kleinsten durch das Kindergartenalter begleitet. Die Vermittlung von Ich-Stärke, Selbstvertrauen, christlichen Werten, Festen und Ritualen, sowie der sorgsame Umgang miteinander und den Ressourcen stehen dabei im Vordergrund. Die ev.-luth. Kirchengemeinde Apensen ist Mitglied im ev.-luth. Kitaverband im Kirchenkreis Buxtehude, in dessen Trägerschaft sich die Kindergärten befinden. Sie arbeiten nach dem niedersächsischen Bildungs- und Orientierungsplan.
Informationen zu den Kindergärten erhalten sie vor Ort in den Einrichtungen, im Apenser Rathaus, oder hier (verlinken mit Selbstdarstellungsseite).

Im Vorschulalter

Im Vorschulalter geht es musikalisch zu. Wer mag, kann beim Kinderchor mitsingen. Den Kinderchor kann man bei Familiengottesdiensten in Aktion erleben. Während der Chorstunden wird aber nicht nur gesungen, sondern auch gebastelt und manchmal wird sogar ein kleines Krippenspiel einstudiert.

Wenn es zur Schule geht!
Alle Einschüler laden wir in jedem Jahr zu unseren Einschulungsgottesdiensten ein, denn für so einen wichtigen Schritt im Leben darf Gottes Segen nicht fehlen.

Kirche mit Kindern
 Kinderkirche

Kinderkirche

Einmal im Monat findet die Kinderkirche statt. Begonnen wird mit einem gemeinsamen Frühstück, dann wird eine biblische Geschichte gehört, es wird gesungen und gebastelt.
So erhalten, die uns anvertrauten Kinder immer wieder Begegnungspunkte mit der Kirche als Raum, mit der lebendigen Gemeinschaft der Gläubigen, mit dem Glauben und dem Kirchenjahr.  

Während der Schulzeit

An größere Kinder richtet sich das Angebot unseres Fördervereins "Projekt Jugend e.V.". Dieser Verein trägt sich selbst durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, d.h. er wird nicht durch kirchliche Mittel finanziert. Die vom Verein finanzierte pädagogische Mitarbeiterin, Frau Annelie Groven, bietet für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren verschiedene Gruppen und Projekte an. Im Vordergrund der Arbeit steht, dass Kinder gemeinsam mit anderen ihre Stärken entdecken, Gruppenprozesse erfolgreich durchleben und in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden. 

Pfadfinder vom Stamm "Kleiner Prinz"

Parallel dazu bieten die Pfadfinder vom Stamm "Kleiner Prinz", die zum Verein christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) gehören ein vielfältiges Programm für Kinder ab 7 Jahren an. 

Konfirmandenunterricht

In der siebten Klasse besteht die Möglichkeit, am zwei Jahre dauernden Konfirmandenunterricht teilzunehmen und so unseren christlichen Glauben tiefer kennen zu lernen und kritisch zu hinterfragen. Unser Unterricht findet im monatlichen Rhythmus statt. Am Ende dieser Zeit steht die feierliche Konfirmation. Und klar: Man kann sich auch konfirmieren lassen, wenn man nicht alles für wahr halten kann, was man in den zwei Jahren erfahren hat. Dafür treffen wir uns auch im Unterricht: Wir sprechen über Zweifel, fragen uns, warum Gott schreckliche Dinge zulässt, oder warum Oma so früh sterben musste... Und doch wollen wir bei allen offenen Fragen uns der Liebe Gottes sicher sein dürfen.

Auf der anderen Seite genießen wir bei regionalen Konfirmandentagen mit rund 200 Teilnehmern die spaßigen Seiten des Unterrichts mit Fußballturnieren und vielem mehr. Und natürlich fahren wir zu Beginn eines jeden Jahrgangs auf Konfirmandenfreizeit.

In Zusammenarbeit mit der Oberschule entsteht in jedem Jahr ein Weihnachtsgottesdienst, der von Schülerinnen und Schülern der Oberschule zusammen mit der Fachkonferenz Religion vorbereitet und gestaltet wird. Dabei wird die Weihnachtsbotschaft regelmäßig zu aktuellen Themen in Beziehung gesetzt.

Vom Jugendlichen zum Teamer

Was machen wir nach der Konfirmation?

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. In erster Linie sind Jugendliche gefragt und aktiv, denn es gilt: Jugendarbeit sollte von Jugendlichen für Jugendliche und Kinder gestaltet werden. Selbstbestimmt, freiwillig und mit größtmöglicher Teilhabe an den Entscheidungsstrukturen arbeiten junge Menschen mit. Hier sind Jugendliche gefragt, die nach ihrer Konfirmation Interesse und Zeit haben, selber Verantwortung für die Jugendarbeit zu übernehmen und dazu sich zu Leiterinnen und Leiter von Kinder- und Jugendgruppen (JuLeiCa) ausbilden zu lassen.