Die Zeit liegt in Gottes Hand! Turmuhr der Kirche (Foto rg)

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Neues aus dem Gemeindeleben

Der Fehlerteufel hat zugeschlagen

Im Gemeindebrief ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Im Artikel zur Verabschiedung von Pastorin Weinert wurde eine falsche Uhrzeit abgedruckt. Der feierliche Verabschiedungsgottesdienst findet am 9. August um 15 Uhr auf dem Beekhoff in Beckdorf statt. Dazu laden wir herzlich ein.

Die Nr 4 userer Gemeindepost wurde verteilt

Liebe Lesende, durch den Abschied von Pastorin Weinert muss sich einiges neu schütteln. Wir schaffen es nur noch, unsere "Gemeindepost" unregelmäßiger erscheinen zu lassen. Auch bleiben wir einstweilen bei der bisherigen Form. Die Zahl der Abonnenten ist stark gestiegen. Unverändert freuen wir uns über jeden neuen Leser*innen. Dazu müssen Sie sich bitte anmelden. Klicken Sie einfach auf das oben blauunterstrichene Wort "Gemeindepost", öffnen Sie den Link und geben dort die eMail-Adresse ein, an die der Newsletter versandt werden soll. Sie bekommen dann postwendend eine Antwort auf die eingegebene eMail-Adresse, in der Sie noch einmal die Anmeldung innerhalb von 10 Tagen bestätigen müssen.

Ein Brief von Pastorin Alida Weinert

Tausend Jahre sind ein Tag

Was ist Zeit?
Ein Augenblick. Ein Stundenschlag. Tausend Jahre sind ein Tag.

So singt es Udo Jürgens in seinem gleichnamigen Lied und nach nicht tausend, aber immerhin doch knapp 10 Jahren wissen die, die mich näher kennen, dass ich das Liedgut von Udo Jürgens mag. Seine Textzeilen erinnern mich an das Wort aus dem 90. Psalm: Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist.
Wie die Zeit vergeht… Vor zehn Jahren bin ich nach Apensen gekommen. Mein lieber Kollege Christoph Schoon, sowie die Kirchenvorstehenden und die Mitarbeitenden haben mir Ihre Gemeinde nähergebracht und es gab viel Neues zu lernen und zu entdecken. Mittlerweile sind die Menschen hier mir ans Herz gewachsen. Sie, liebe Gemeinde sind mir ans Herz gewachsen. Gemeinsam haben wir Menschen verabschiedet nach ihrem Leben - eigentlich immer zu früh, gemeinsam haben wir kleine und große Menschen in unsere Gemeinde aufgenommen, Hochzeiten gefeiert, zusammen geweint und gelacht.
Sie haben mir den Unterschied zwischen den „Geestbüddeln“ und den Altländern erklärt, ich wusste irgendwann, „dass bei Walter Wohlers die Straße enger wird“, dass Sauensiek einen eigenen Postminister hatte, und in Bockhorst definitiv das Paradies beginnt.
Ziemlich schnell lernte ich auch, dass das Pflaster hier zuweilen streitlustig sein kann. Umso mehr stimmt es mich nach der langen Zeit hier froh, dass wir mittlerweile drei evangelische Kindergärten in unserer Kirchengemeinde vorweisen können und damit unseren Bildungsauftrag ernstnehmen und gewissenhaft ausführen - und das alles nicht teurer als anderswo!
Unvergesslich bleibt mir das Vertrauen, dass Sie mir entgegengebracht haben, mich hineingenommen haben in Ihr Leben und Ihre Lebensgeschichten und offen waren für die Angebote unseres christlichen Glaubens.
Nun steht die Zeit für einen Wechsel an. Ich kehre in meinen Heimatkirchenkreis Neustadt-Wunstorf zurück, dort leben meine alten Eltern. Der Wechsel fällt mir schwer, aber wir PastorInnen bleiben ja immer ein reisendes Volk.
Mancher fragt sich vielleicht: warum wusste ich das nicht, warum das alles gefühlt so plötzlich?
Durch Corona sind einige unserer Kommunikationswege abgeschnitten worden, sonst hätte ich Sie sicher in den regelmäßigen Gruppen und Kreisen viel schneller informieren können. Auch das Stellenbesetzungsverfahren an sich ist so angelegt, dass bestimmte Dinge erst passiert sein müssen, bevor man einen Wechsel bekanntgeben kann. Und nicht zuletzt ist da ja auch noch das Privatleben, mit dem man sich abstimmen muss. Von daher kann ich nur um Verständnis für meinen Schritt bitten und hoffen, dass die Erinnerung an das gemeinsam Erreichte überwiegen möge.
Vielen Dank für unvergessliche 10 Jahre in Ihrer Mitte. In der Zeit der Vakanz braucht mein lieber Kollege Olaf Gieseke, sowie die Damen und Herren aus dem Kirchenvorstand Ihrer aller Unterstützung zum Wohle der Gemeinde.
Gott behüte Sie alle.
Ihre Alida Weinert

Pastorin Alida Weinert verlässt uns!

A. Weinert

Frau Weinert hatte bereits den Kirchenvorstand über ihren Versetzungswunsch informiert. In der Sitzung unseres Kirchenvorstandes am 26. Mai betonte sie noch einmal, es sei keinesfalls eine Entscheidung gegen Apensen, sondern für die alte Heimat und ihre Familie. Es zieht sie in den Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf und damit in die Nähe ihrer Eltern, die sie intensiver unterstützen möchte. So erklärte sie ihre Gründe, warum sie sich kurzfristig auf die freiwerdende Pastorenstelle in der Kirchengemeinde Bordenau-Poggenhagen beworben hatte. Die Pfarrstelle sei überraschend frei geworden. Dadurch ging auch alles sehr schnell. Frau Weinert konnte bereits in der neuen Gemeinde ihren Aufstellungsgottesdienst halten. Einsprüche hat es nicht gegeben, so dass wir sie aus Apensen leider verabschieden müssen.

Am 9. August um 15 Uhr wird sie in einem feierlichen Freiluftgottesdienst durch Superintendent Dr. M. Krarup auf dem Beekhoff verabschiedet. In einem anschließenden Empfang werden die Gemeindemitglieder Gelegenheit haben, sich persönlich von Pastorin Weinert zu verabschieden und ihr für die vielen erfolgreichen Jahre in Apensen zu danken.

Unsere "Gemeindepost"

Liebe Lesende,
hier kommt die dritte Ausgabe unserer "Gemeindepost". Diesmal sollte es eigentlich ein erster Test für die Nutzung der Plattform werden, die uns von der Landeskirche bereitgestellt wird. Doch so ganz hat es noch nicht geklappt.  Deshalb noch einmal in dieser Version.
Wir freuen uns über viele neue Abonnenten. Das Interesse an aktuellen Informationen aus unserer Kirchengemeinde ist unverändert sehr groß. Hin und wieder werde ich sogar auf der Straße angesprochen.

r. graeger

Unsere Klagemauer

Nun steht unser „Klage-Mäuerchen“ schon einige Wochen in der Kirche, vorne links, klein, bescheiden und von den hinteren Plätzen aus kaum zu sehen. Lange Zeit gab es keine Gelegenheit, unsere Wünsche, Gebete oder Danksagungen auf einem der bunten Zettel unterzubringen und diese zwischen die Steine zu stecken. COVID 19 hat unser gewohntes Leben gewaltig verändert. Jetzt dürfen wir wieder Gottesdienste feiern und viele von uns haben Grund, dankbar zu sein, andere sind traurig, ängstlich oder auch wütend.  Alles, was uns bewegt oder in den vergangenen Wochen bewegt hat können wir zu Papier bringen, anonym oder mit dem eigenen Namen versehen und vor oder nach dem Gottesdienst der Mauer übergeben. Unsere Pastoren werden die Zettel zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt einsammeln und im Rahmen eines Gottesdienstes würdigen, natürlich auch anonym. Nutzen wir doch diese Möglichkeit, etwas loszuwerden, das wir möglicherweise schon lange mit uns herumtragen. (r. sieg)

Musik in der Kirche

Auszug aus einem Schreiben des Superintendenten Dr. M. Krarup an die Pfarrämter und Kirchenvorstände:
"Vom gemeinsamen Singen geht leider eine ganz besondere Ansteckungsgefahr aus. Wer das Internet danach durchsucht, landet schnell bei Berichten über Fälle von Chorproben, über die sich das Virus übermäßig verbreitet hat – u. a. in Stade. Nach einem Schreiben des Landeskirchenmusikdirektors ...  rechnen die leitenden Kirchenmusiker unserer Landeskirche darum inzwischen damit, „dass es in diesem Jahr keinen regulären Probenbetrieb im Erwachsenenbereich mehr geben wird.“ Ich bitte Sie, darüber auch die ChorleiterInnen, die bei Ihnen angestellt sind bzw. mit denen Sie zusammenarbeiten, darüber in Kenntnis setzen.
Auch die Arbeit von Gruppen mit Blasinstrumenten wird wohl noch länger als sonstige Gruppen von Einschränkungen geprägt sein. Etwas anders ist der Fall gelagert, wenn einige wenige Bläser bei einem Freiluftgottesdienst musizieren. Wenn dabei großzügig Abstand gehalten wird, sollte dies möglich sein. Das Landesposaunenwerk regt an, darüber mit den Behörden Kontakt aufzunehmen."

Tapfere Schneiderlein gefunden!!

Unser Aufruf zum Nähen von Nase-Mund-Masken für Gottesdienste und Andachten wurde auch von Schützendamen des Schützenvereins Apensen gelesen. Und spontan kam die Idee: "Da helfen wir!" Im Schützenhaus wurden an einem Nachmittag in allen Räumen Arbeitsplätze weit auseinander aufgebaut. Und schon ging es los: Schneiden, Faltenlegen, Nähen, dann alles zu einer Maske fertigstellen. So entstanden in Fließbandarbeit innerhalb von 2 Stunden über 50 Masken. Vielen Dank für die tolle Aktion. (M. Bürger)

Unsere "Gemeindepost"

Liebe Mitarbeitende und Interessierte,
seit über einem Monat können wir nicht zusammenkommen und es sind auch keine Abkündigungen möglich. Dennoch ergeben sich fast wöchentlich neue Informationen für das weitere kirchliche Leben. Wie bleiben wir also in Verbindung? 
Wir haben beschlossen in kürzeren Abständen den Gemeindebrief durch eine „Gemeindepost“, die wir per Mail verschicken zu ergänzen. Das Ganze ist noch im Versuchsstadium und soll weiter verbessert werden. 
Wir haben dafür eine Vorlage entwickelt, die wir heute, passend zum schönen ersten Sonntag im Mai, testen möchten.
Bitte lassen Sie uns wissen, wenn  auch Sie an der "Gemeindepost" Interesse haben.
Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen
Alida Weinert

Gemeindepost

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Alida Weinert
Pastorin Alida Weinert
Beckdorfer Str. 2
21641 Apensen
Tel.: 04167 819